eingeklemmter nerv dachau karlsfeld münchen

Irgendwo zwischen oder unter den Schulterblättern zwickt es. Es kemmt bei jeder Bewegung, und der Bereich, an dem es zwickt, verspannt sich immer mehr. Die Schmerzen sind dabei sehr unterschiedlich. Sie reichen dabei von "nervig" bis hin zu "unaushaltbaren Schmerzen". Kennen Sie das?

 

Laienhaft nennt sich das "eingeklemmter Nerv". Dabei ist der Nerv bei diesem Erscheinungsbild nicht eingeklemmt.

 

Was passiert denn da nun genau, und was ist das?

Was der Patient als "eingeklemmten Nerven" empfindet, ist meist der Schmerz, der entweder durch einen Triggerpunkt, oder durch eine Wirbel-/Rippenblockade entsteht.

 

Was ist ein Triggerpunkt?

Ein Triggerpunkt ist ein kleiner Bereich in der Muskulatur, die dauerhaft so verspannt ist, dass sich hier durch den fehlenden Stoffwechsel ein saures Milieu bildet. Die Muskelfasern sind hierbei verkürzt und verdickt. Von aussen lässt sich eine kleine harte Beule im Muskel tasten. Diese ist auf Druck sehr schmerzhaft. Typisch für Triggerpunkte ist auch, dass auf Druck der Schmerz in Kopf, Arme oder Beine fortgeleitet werden kann. Siehe auch unter Triggerpunkt-Therapie.

 

Was ist eine Wirbelblockade oder Rippenblockade?

Auch Wirbel und Rippen haben kleine Gelenke, so wie z.B. das Kniegelenk. Nur sind diese wesentlich kleiner. Bei Bewegung des Körpers bewegen sich Wirbel und Rippen ebenfalls. Die Bewegungen sind je nach Gelenk vorgegeben. Um die Gelenke herum befinden sich viele Muskeln, die die Bewegungen der Knochen koordinieren. Diese Muskeln können wir willentlich nicht steuern- dies läuft alles automatisch ab (Muskelreflex).

Wird einer dieser Muskeln nun fehlerhaft angesteuert, so kann es vorkommen, dass der Körper automatisch einige Muskeln anspannt, um vor Verletzungen in dem Gelenk zu schützen.

Durch die Muskelverspannung kann sich nun das Gelenk nicht mehr frei bewegen und es kommt zu einem Blockierungs- oder Einklemmungsgefühl: dem "eingeklemmten Nerven".